Terrier mit gespitztem Ohr

Wie du mit einem Quiz-Funnel Klarheit schaffst

July 25, 202510 min read

...lange bevor überhaupt das erste Gespräch stattfindet

Ich erinnere mich noch gut an das Gefühl.
Tagelang habe ich an meinem neuen Freebie gearbeitet. Es sollte schöner und noch nützlicher werden. Jeder Satz war doppelt und dreifach überlegt, dis ich dachte: „Das wird jetzt richtig gut ankommen.“

Und dann?
Ein paar Downloads. Vielleicht ein „Danke, das war hilfreich“. Und dann... nichts. Keine Rückfragen, kein Gespräch, kein weiteres Interesse.
Stille.

Ich dachte eine Zeit lang: „Na gut, ist halt normal. Man muss Geduld haben.“
Aber tief drinnen hab ich gespürt: Da fehlt was. Nicht beim Inhalt, sondern bei der Verbindung.

Ich wusste nie wirklich, wer sich da eigentlich einträgt.
War das jemand, der noch ganz am Anfang steht? Oder schon voll drin, aber einfach überfordert?
Hat sie ein strategisches Problem, oder hängt’s eher an der Technik?

Das Freebie selbst war gut, aber es hat mir nichts zurückgespielt. Keine Richtung, keine Einschätzung, kein Gefühl dafür, wo mein Gegenüber gerade steht.

Und das hat mich frustriert. Weil ich gemerkt hab:
Ich schick E-Mails ins Blaue. Ich helfe vielleicht, oder vielleicht ist es auch komplett an der Zielperson vorbei. Und das ist schade. Für beide Seiten.

Dann hab ich etwas ausprobiert, das alles verändert hat:
Ein Quiz.

Ein kleines, leichtes Quiz, das keine 2 Minuten dauert, aber mir SO viel mehr über die Menschen verrät, die sich für meine Inhalte interessieren.

Plötzlich wusste ich:

  • Wie weit ist diese Person in ihrem Business?

  • Was blockiert sie gerade am meisten?

  • Ist sie überhaupt meine Wunschkundin?

Das war ein Gamechanger. Nicht nur für meine Kommunikation, sondern auch für meine Conversion. Denn plötzlich konnte ich zielgerichtete Mails schreiben, die wirklich ins Schwarze trafen.
Nicht mehr: „Hier sind meine 5 Tipps für alle.“
Sondern: „Ich seh dich. Und ich weiß, was dir gerade wirklich hilft.“

Seitdem ist mein Funnel keine Einbahnstraße mehr, sondern ein echter Austausch.
Und genau das ist der Unterschied, der heute wichtig ist.


Warum klassische Freebies oft zu wenig bewirken

Klassische Freebies haben ein Problem, über das kaum jemand spricht:
Sie erzeugen Erwartungen, die sie gar nicht erfüllen können.

Denn was passiert wirklich?

Jemand lädt dein PDF runter, voller Hoffnung, da drin genau das zu finden, was ihr oder ihm gerade fehlt.
Aber was bekommt er?
Ein allgemeines „So baust du deinen Funnel“-Dokument.
Oder „Die 7 Schritte zu mehr Sichtbarkeit“.
Oder „5 Fehler, die du vermeiden solltest“.

Nicht falsch verstehen, das ist alles gut gemeint.
Aber es ist nicht spezifisch.

Und genau deshalb bleibt oft genau das aus, was du dir eigentlich erhoffst:

  • eine Reaktion

  • ein Gespräch

  • eine Verbindung

Stattdessen verschwindet dein Freebie irgendwo zwischen Downloads und „Lese ich später mal“ und du hörst nie wieder etwas von dieser Person.

Das liegt nicht daran, dass dein Inhalt schlecht wäre, sondern daran, dass es keinen emotionalen Anker gibt.

Ein PDF bietet keine Situation, in der sich jemand wiedererkennt.
Keinen Aha-Moment. Kein „Oh wow, das beschreibt gerade genau mein Thema.“

Es bleibt eine Einbahnstraße und ehrlich gesagt: Es bleibt auch irgendwie anonym.

Wenn du nicht weißt, mit wem du gerade „sprichst“, kannst du auch nicht gezielt helfen.
Und deine Mails, so gut sie auch geschrieben sind, fühlen sich an wie ein Newsletter von der Stange.
Da klickt man nicht drauf. Da antwortet man nicht. Da bleibt man Zuschauer, nicht Teil vom Gespräch.

Was dir fehlt, ist Kontext und genau da liegt der Unterschied zum Quiz.


Was ein Quiz-Funnel besser macht

Ein Quiz ist mehr als nur ein netter Einstieg.
Es ist ein durchdachtes Werkzeug, mit dem du deine Funnel-Strategie nicht nur vereinfachst, sondern auch deutlich wirksamer machst.

Viele Funnels funktionieren nach dem Gießkannen-Prinzip.

  • Ein Freebie für alle.

  • Eine E-Mail-Strecke für alle.

  • Ein Angebot für alle.

Das klingt praktisch, ist es aber oft nicht. Denn du sprichst mit dieser Variante immer an der Zielperson vorbei. Mal ein bisschen zu früh, mal zu spät, mal komplett am Thema vorbei. Du kannst nicht wissen, ob jemand überhaupt schon bereit ist oder ob gerade ein ganz anderer Schmerz im Vordergrund steht.

Ein Quiz bringt Struktur rein.
Du stellst ein paar gezielte Fragen und bekommst direkt Hinweise, wo jemand gerade steht. Vielleicht ist derjenige noch ganz am Anfang, vielleicht schon mittendrin. Vielleicht braucht er technische Unterstützung oder eher strategische Klarheit.

Diese Infos verändern alles.
Denn damit kannst du viel gezielter kommunizieren. Nicht mehr raten, sondern genau das anbieten, was deinem zukünftigen Kunden jetzt hilft. Du hoffst nicht mehr, sondern kannst direkt anknüpfen und dein Lead fühlt sich gesehen.

Ein Einsteiger bekommt eine andere E-Mail als jemand, der schon aktiv Kunden hat. Jemand mit Technikfrust bekommt andere Inhalte als jemand, der sich mit dem Thema Angebot schwertut. Du sprichst nicht mehr allgemein, sondern konkret.

Das hat zwei Effekte.
Du wirst spürbar relevanter. Und du wirst auf einmal auch ernst genommen.

Weil der Leser sich denkt: Das passt genau zu mir.
Weil deine Tipps sitzen.
Weil deine Angebote logisch wirken.

Mit einem Quiz-Funnel sparst du dir viel Aufwand, der ins Leere läuft. Du segmentierst automatisch. Du steuerst deine Inhalte dahin, wo sie wirklich Sinn machen.
So wird dein Funnel nicht nur effizienter. Er fühlt sich auch ehrlicher an.

Du hilfst gezielt. Du sprichst klar. Du erreichst Menschen genau dort, wo sie stehen.


Warum ein Quiz Vertrauen aufbaut, ohne sofort verkaufen zu müssen

Viele tun sich schwer damit, gleich am Anfang ein Gespräch anzubieten.
Gerade wenn man noch nicht genau weiß, wer da eigentlich vor einem steht.
Oder wenn man selbst nicht der Typ ist, der gern direkt auf den Abschluss zusteuert.

Ein Quiz löst genau dieses Dilemma.
Es bringt Bewegung in die Verbindung, ohne dass du direkt verkaufen musst.

Das beginnt schon bei der Art, wie dein Besucher dein Quiz erlebt.
Kein Druck, kein Verkaufsrahmen, keine Pitch-Atmosphäre.
Stattdessen ein paar gezielte Fragen, die neugierig machen.
Ein kleiner Impuls zum Nachdenken.
Ein erstes Gefühl von Orientierung.

Genau das schafft Vertrauen.
Nicht, weil du etwas versprichst, sondern weil du Raum gibst.
Du bietest keine Lösung von der Stange, sondern hilfst dabei, den eigenen Standpunkt klarer zu sehen.

Das verändert die ganze Dynamik.

Die Person fühlt sich nicht in einen Funnel gedrängt, sondern abgeholt.
Es entsteht ein Gefühl von: Hier werde ich gesehen. Hier nimmt sich jemand Zeit.
Das macht es leichter, im nächsten Schritt auf deine Inhalte zu klicken, sich auf deine Tipps einzulassen oder mit dir in Kontakt zu treten.

Du verkaufst nicht aktiv.
Du machst den Weg frei, damit jemand aus freien Stücken weitergehen kann.

In einer Welt, in der viele laut schreien, fühlt sich das wohltuend ruhig an.
Und genau das wirkt.

Ein Quiz ist kein Trick, um schneller zum Ziel zu kommen.
Es ist ein smarter Einstieg, der echte Verbindung entstehen lässt.
Daraus entsteht Vertrauen.
Und aus Vertrauen entstehen später auch Anfragen. Ohne Druck. Ohne Taktik. Einfach, weil es passt.


Wie du dein Quiz-Thema findest, auch ohne konkrete Idee

Viele haben Lust auf ein Quiz, wissen aber nicht, womit sie anfangen sollen.
Die Technik ist kein Problem, die Umsetzung wäre machbar.
Nur bei der Frage „Was soll ich eigentlich fragen?“ wird es plötzlich still.

Das ist ganz normal.
Denn ein gutes Quiz ist nicht einfach ein Fragenkatalog. Es ist eine Einladung.
Eine Einladung, sich selbst besser zu verstehen.
Und genau hier liegt der Schlüssel: Du musst nicht gleich das perfekte Konzept haben. Du brauchst nur einen klugen Startpunkt.

Stell dir zwei Fragen. Einfach, aber wirkungsvoll.

Erstens: Was willst du über deinen Interessenten wissen?
Also nicht im Sinne von Neugier, sondern ganz praktisch:
Was hilft dir, die Person besser einzuordnen?
Willst du wissen, wie weit sie ist? Ob sie technikaffin ist? Ob sie schon mit Kunden arbeitet? Wo sie festhängt?

Diese Infos helfen dir später, gezielt weiterzuführen.

Zweitens: Was will dein Interessent über sich selbst wissen?
Denn wer ein Quiz macht, sucht nicht nur Unterhaltung.
Er sucht Klarheit. Eine Einschätzung. Eine Rückmeldung, mit der er sich besser orientieren kann.

Genau hier entsteht dein Thema.
Nicht aus deinem Wissen allein, sondern aus dem Zusammenspiel von zwei Blickwinkeln:
Was du brauchst, um helfen zu können – und was dein Besucher braucht, um sich gesehen zu fühlen.

Jetzt kommt der wichtigste Teil:
Starte immer mit deinem Angebot.
Das ist der Fixpunkt.

Frag dich:
Wofür möchtest du die Person am Ende begeistern?
Welche Entscheidung soll durch das Quiz vorbereitet werden?

Wenn du zum Beispiel Setup-Pakete für Funnels anbietest, dann sollte dein Quiz aufzeigen, wo im Funnel die größte Baustelle liegt.
Wenn du Kurse verkaufst, dann hilft es zu klären, ob die Person vom Wissen her überhaupt schon so weit ist.
Wenn du begleitest, hilft dir das Quiz, zwischen Selbstlernern und Umsetzern zu unterscheiden.

Ein gutes Quiz-Thema macht nicht nur neugierig.
Es sortiert vor.
Es bringt die richtigen Menschen auf den richtigen Pfad, ohne dass du sie überreden musst.

Du musst nichts Kompliziertes bauen.
Du brauchst keine psychologische Auswertung.
Was zählt, ist Relevanz und Richtung.

Ein starkes Quiz beantwortet die Frage:
„Was hilft meinem Besucher, sich selbst besser zu verstehen – und mir, ihn gezielter zu meinem Angebot hinzuführen?“

Wenn du das triffst, ist die Idee da. Der Rest ergibt sich.


Wie du mit den Ergebnissen gezielte E-Mails schreibst

Ein Quiz alleine bringt noch keine Kunden.
Aber es öffnet eine Tür, durch die du jemanden viel gezielter begleiten kannst, wenn du die Antworten richtig nutzt.

Viele erstellen einen Quiz-Funnel, investieren Zeit in gute Fragen und bauen sogar eine individuelle Auswertungsseite.
Aber dann machen sie weiter wie vorher:
Die nächste E-Mail-Serie ist wieder dieselbe für alle.
Gleicher Einstieg, gleiche Tipps, gleiche Inhalte, ganz egal, wer da gerade klickt.

Damit verschenkst du das Potenzial, das in einem Quiz steckt.
Denn genau dafür ist es da: Es liefert dir konkrete Hinweise, wo jemand gerade steht.

Du musst gar nicht dutzende Varianten schreiben.
Es reicht oft schon, wenn du drei oder vier Gruppen unterscheidest, je nachdem, was für dein Angebot relevant ist.

Zum Beispiel:

  • Einsteiger, die noch kein Fundament haben

  • Menschen, die viel Wissen gesammelt haben, aber nicht umsetzen

  • Fortgeschrittene, die an einem Engpass festhängen

  • Profis, die ihre Abläufe verbessern oder automatisieren wollen

Diese Unterschiede machen einen riesigen Unterschied.
Denn jemand, der noch völlig am Anfang steht, braucht vor allem Sicherheit und Struktur.
Jemand, der schon mitten im Business-Alltag steckt, sehnt sich eher nach Effizienz, Klarheit oder Fokus.
Und jemand, der richtig weit ist, will nicht nochmal von vorn anfangen, sondern schnell erkennen, wo die Stellschraube liegt.

Wenn deine E-Mails diese Unterschiede aufgreifen, entsteht sofort ein anderes Gefühl beim Leser.
Nicht „Ich bekomme jetzt irgendeine Funnel-Strecke“,
sondern: „Das passt. Das meint mich. Genau da stehe ich.“

Du kannst gezielter helfen, gezielter einladen, gezielter verkaufen –
ohne dass es sich jemals nach Druck anfühlt.

Denn du weißt, mit wem du sprichst.
Und der andere merkt das.

So wird aus deinem Quiz nicht nur ein guter Einstieg,
sondern der Beginn einer Kommunikation, die wirklich wirkt.
Weil sie nicht allgemein ist.
Sondern relevant.


Fazit:

Orientierung schafft Verbindung, nicht Information

Du brauchst kein Freebie mit 37 Seiten.
Du brauchst auch kein kompliziertes E-Mail-Automationsmonster.
Was du wirklich brauchst, ist ein Weg, wie du herausfindest, wer gerade vor dir steht und was diese Person wirklich braucht.

Ein Quiz kann genau das leisten.
Es ersetzt nicht deine Angebote.
Aber es bringt die richtigen Menschen an den richtigen Punkt.
Es bereitet Entscheidungen vor. Es bringt Struktur in deine Kommunikation. Und es schafft Vertrauen – weil es nicht einfach sendet, sondern zuhört.

Wenn du deinen Funnel persönlicher, klarer und zugleich strategisch durchdachter machen willst,
dann ist ein Quiz der klügste Einstieg.


Teste jetzt, ob ein Quiz-Funnel auch für dein Business das Richtige ist

Ich habe ein kurzes Quiz für dich vorbereitet, das dir zeigt,
ob ein Quiz-Funnel zu deiner Art zu arbeiten passt und wie du ihn sinnvoll nutzen kannst.

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Henriette Gladiator ist eine der wenigen in Deutschland mit einem Zertifikat als GoHighLevel-Admin. Auf ihrem Blog teilt sie einfache und praktische Strategien, um GoHighLevel optimal zu nutzen. Sie hilft Solopreneuren, ihre Arbeitsabläufe mit cleveren Automatisierungen zu erleichtern und ihre Ziele effizienter zu erreichen – ganz ohne Technikfrust. Bei Henriette findest du Ideen und Technik-Tipps, die leicht verständlich und sofort umsetzbar sind. Ihr Motto: Ein Online-Business sollte dir Freiraum und Struktur geben, statt für Stress zu sorgen.

Henriette Gladiator

Henriette Gladiator ist eine der wenigen in Deutschland mit einem Zertifikat als GoHighLevel-Admin. Auf ihrem Blog teilt sie einfache und praktische Strategien, um GoHighLevel optimal zu nutzen. Sie hilft Solopreneuren, ihre Arbeitsabläufe mit cleveren Automatisierungen zu erleichtern und ihre Ziele effizienter zu erreichen – ganz ohne Technikfrust. Bei Henriette findest du Ideen und Technik-Tipps, die leicht verständlich und sofort umsetzbar sind. Ihr Motto: Ein Online-Business sollte dir Freiraum und Struktur geben, statt für Stress zu sorgen.

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